Die Gruppenausstellung „Earthly Communities“ beleuchtet die komplexen Beziehungen zwischen Europa und Abya Yala (vorkolonialer Name für den amerikanischen Kontinent) und nutzt dabei den Südtiroler Kontext als Prisma für diese Betrachtungen. Das interdisziplinäre Programm aus Ausstellung, Film und Performance setzt seinen Schwerpunkt auf ökologische, wirtschaftliche und geopolitische Fragestellungen, die sich um die zentrale Metapher des „in-der-Erde-Grabens“ entfalten. Aus künstlerischer Perspektive wird die Widerstandskraft indigenen landwirtschaftlichen Wissens untersucht und mögliche Ansätze für einen nachhaltigen Umgang mit dem (alpinen) Boden erkundet. Ausgehend von den Tiroler Bauernkriegen von 1525, die für Widerstand gegen Herrschaft und für soziale Gerechtigkeit stehen, erweitern die multimedial arbeitenden Künstler:innen diese Perspektive um die Einbindung nicht-menschlicher Lebensformen, die Teil ökologischer Beziehungen sind.
Künstler:innen
Juana Bel, Minia Biabiany, Marilyn Boror Bor, Carolina Caycedo, Carolina Cifras, Ismael Condoii, Luigi Coppola, Etienne de France, Alexandra Gelis, Amanda Piña, Mezzenett Quiroga, Salissa Rosa
Bild
- Tavole della Maddalena, Castiglione d’Otranto, 2024, © Luigi_Coppola
- To Bloom Sculptures, Amanda Piña, © Amanda Piña Studio
- Topography of Memory, © Audemars Piguet Art Commission 2023

















